Eingangsbereiche und Flure prägen den ersten Eindruck eines Gebäudes. Hohe Decken und harte Oberflächen führen jedoch häufig zu starker Nachhallbildung. Eine gezielte akustische Behandlung steigert Komfort, Orientierung und Gesamtqualität.
Warum hallen diese Räume so stark?
Beton, Glas, Stein und Metall reflektieren Schall stark. Gespräche, Schritte und Hintergrundgeräusche werden verstärkt und tragen weit. Das Ergebnis ist eine unangenehme Nachhallzeit.
Ein Einfluss auf Wohlbefinden und Wahrnehmung
Ein lauter Eingangsbereich wirkt unruhig und wenig einladend. In Büros, Hotels, öffentlichen Gebäuden und Schulen beeinflusst die Akustik sowohl den Komfort als auch die Markenwahrnehmung.
Zielwerte für RT60
Für Verkehrsflächen empfiehlt sich eine Nachhallzeit von 0,55–0,77 Sekunden. Sie sorgt für Klarheit und eine angenehme Geräuschkulisse.
Empfohlene Lösungen
- Akustikdecken zur Kontrolle vertikaler Reflexionen.
- Wandabsorber zur Reduzierung seitlicher Echos.
- Hängende Akustikelemente für hohe Räume.
- Textile Materialien wie Vorhänge oder gepolsterte Möbel.
Architektonische Integration
Akustikelemente können die Architektur unterstützen: bedruckte Paneele, dezente Wandabsorber oder dynamische Hängeformen. Beispiele auf Inspiration.
Analyse und Planung
Jedes Gebäude hat eigene akustische Anforderungen. Berechnen Sie den Bedarf mit Tester / Acoustic.
Fazit
Gut behandelte Flure und Eingangsbereiche wirken ruhig, einladend und angenehm.